Der NABU-Kreisverband Offenbach bietet als einer von nur 2 NABU-Kreisverbänden in Hessen Interessierten 2 Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes an.

 

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außer-halb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder engagieren, der die Vollzeit-schulpflicht erfüllt hat: Menschen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (je nach Bundesland mit 16, manchmal auch schon mit 15 Jahren), Männer und Frauen. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung ein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Mehr allgemeine Informationen finden Sie hier.

Verabschiedung der Bundesfreiwilligen 2017/2018 Sonja Müller (l.)  auf der Kreisdelegiertenver-sammlung im März 2018  | Foto: G. Dettweiler
Verabschiedung der Bundesfreiwilligen 2017/2018 Sonja Müller (l.) auf der Kreisdelegiertenver-sammlung im März 2018 | Foto: G. Dettweiler

Unsere Stellen sind zeitlich auf die Mindestdauer von 6 Monaten begrenzt. Dies liegt daran, dass die meisten Tätigkeiten im Rahmen dieses Dienstes in der sog. Setz- und Brutzeit der Tiere, die etwa von Anfang März bis Ende Juni andauert, nicht möglich sind, d.h. dass spätes-tens ab Mitte März die Vollbeschäftigung nicht mehr garantiert ist. Unsere Stellen sind des-halb auf den Zeitraum 1. September bis 28. (29.) Februar limitiert.

 

Die Stellen ab dem 1. September 2019 sind noch frei. Aussagekräftige Bewerbungen bitte an post@nabu-offenbach.de.

Prinzipiell sind Einsätze im gesamten Kreisgebiet des Landkreises Offenbach möglich. Faktisch liegen die meisten Einsätze im Ostkreis zwischen Mühlheim und Mainhausen sowie in Röder-mark. Schwerpunkt der Tätigkeiten sind Arbeiten im Bereich der Landschaftspflege: Mähen und Mulchen von Wiesen, Freischneiden von Randzonen und Baumscheiben, Entfernen von unerwünschtem Aufwuchs (Jungbäume, Brombeere, Traubenkirsche und andere Neophyten, Herbstzeitlose, Jakobskreuzkraut u.ä.), Entbuschungsmaßnahmen. Weitere häufige Tätigkeiten sind das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen inkl. Obstbaumschnitt, das Bauen, Auf-hängen, Kontrollieren und Reinigen von Nistkästen, Kartierungsarbeiten, Hilfe bei der Be-treuung von Kinder- und Jugendgruppen und der Amphibienschutz.  Die Arbeiten sind sehr vielfältig, Fledermausschutz, Wasservogelmonitoring, Bau von Insektenhotels und Lehrpfaden, Apfelernte und Keltern – vieles ist möglich.

 

Der NABU-Kreisverband hat einen Einsatzkoordinator ernannt, der erster Ansprechpartner ist, während die Betreuer in den einzelnen Ortsgruppen wechseln. Die Naturschutzverbände im Kreis Offenbach arbeiten zusammen. So ist es möglich, dass die Betreuer nicht immer NABU-Freiwillige sind, sondern vom BUND (Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland), von der HGON (Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz), von der AGFA (Arbeits-gemeinschaft für Amphibien- und Feldermausschutz) oder von UNB (Untere Naturschutz-behörde) kommen.

Beim Bundesfreiwilligendienst handelt es sich grundsätzlich um einen ganztägigen Dienst. Die Arbeitszeit beträgt prinzipiell 40 h/Woche. Allerdings sind die Arbeiten im Naturschutz stark witterungsabhängig und wenig geregelt. Daher ist eine gewisse Flexibilität bei den Arbeits-zeiten erwünscht.

  

Freiwillige haben in den 6 Monaten Anspruch auf 12 Urlaubstage und 6 Fortbildungs-/ Seminartage. Wir nehmen unsere Bufdis gerne auf verschiedene Veranstaltungen im Bereich Naturschutz mit. Auch während der Arbeitszeit garantieren unsere Betreuer mit ihren oft jahrzehntelangen Erfahrungen im ehrenamtlichen praktischen Naturschutz einen tiefen Einblick in die Materie. Mindestens einer der beiden Bewerber sollte einen Führerschein der Klasse 3 besitzen. Neben dem üblichen Taschengeld bietet der NABU Kreisverband Offenbach die teilweise bis vollständige Übernahme der Fahrtkosten.

  

Wir können Bewerbern leider keine Wohnung zur Verfügung stellen und auch keinen Anteil an Wohnkosten übernehmen. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind Grundvoraussetzung.